Chapter 298: Gut... Denn ich glaube nicht, dass wir es auch sind (R18+) - Incubus Leben in einer Welt von Superkraft-Nutzern - NovelsTime

Incubus Leben in einer Welt von Superkraft-Nutzern

Chapter 298: Gut... Denn ich glaube nicht, dass wir es auch sind (R18+)

Author: Anime_timez24
updatedAt: 2025-08-31

CHAPTER 298: GUT... DENN ICH GLAUBE NICHT, DASS WIR ES AUCH SIND (R18+)

Stattdessen spannten sich ihre Beine an und zogen ihn näher heran.

Und als ihre Augen aufflatterten und sie zu ihm aufblickte, kam nur ein einziges Wort heraus.

"Mehr."

Die Nacht vertiefte sich. Die Schatten wurden länger. Die Laken verschoben sich.

Niemand sprach.

Der Raum war zu warm, die Luft zu schwer und die Geräusche zu intensiv.

Es war wie ein Fiebertraum.

Alles war langsam und verschwommen.

Jede Empfindung war verstärkt.

Sie liebten sich nicht nur – sie verschlangen einander.

Ethan hatte den Überblick verloren, wie oft sie die Positionen gewechselt hatten, wie viele Orgasmen sie geteilt hatten oder wie lange die Dunkelheit sich hingezogen hatte.

Alles, was er kannte, war die Hitze.

Die Nähe.

Die Intimität.

Sie waren vollkommen ineinander versunken, die ganze Welt schrumpfte auf ein einziges Bett, einen einzigen Raum.

Irgendwann hatten sie begonnen, sich schneller zu bewegen, ihr Atem war schwerer geworden und das Verlangen stärker.

Evelyns Schenkel umklammerten seine Seiten, ihre Brüste wippten bei jedem Stoß.

Everly lag unter ihm, ihre Beine um seine Taille geschlungen, ihre Fingernägel gruben sich in seine Schultern.

Ethans Hände glitten ihren Rücken hinauf, drückten sie näher an sich, seine Zunge fuhr über die Vertiefung ihrer Kehle.

Die Luft war dick und schwer.

Und sie waren nah dran, die Lust baute sich auf, die Dringlichkeit wuchs.

Er spürte es an der Art, wie sich Evelyns Schenkel anspannten, wie Everlys Hüften rollten und wie sich ihre Brüste mit jedem Atemzug hoben und senkten.

Sie waren alle im Moment verloren.

Verloren ineinander.

Ihre Körper waren miteinander verschmolzen, Haut an Haut, Schweiß an Schweiß, Hitze an Hitze.

Der Raum war dunstig, die Schatten tief, die Stille durchbrochen von Seufzern, Keuchen und Flüstern.

Ethan spürte, wie die vertraute Spannung in ihm wuchs.

Seine Muskeln spannten sich an.

Seine Haut glühte.

Sein Herz hämmerte.

Es war nicht nur seins.

Sie waren alle da, ritten auf der Kante, die Lust trieb sie höher.

Sie würden gemeinsam fallen.

Fallen, landen und atmen.

Aber das Unglaublichste geschah.

Es war, als würde die Welt plötzlich langsamer.

Die Zeit gefror, alles hielt inne, und für einen kurzen Moment waren die drei die einzigen Menschen auf der Welt.

Nur sie, in diesem Raum, einander haltend, ihre Herzen im Gleichklang schlagend, ihre Seelen verbunden.

Und es war der intensivste, überwältigendste, aufregendste Moment in Ethans Leben.

Er dachte nicht nach.

Zögerte nicht.

Es gab keinen Zweifel, keine Unsicherheit, keine Angst.

Es gab nur Vertrauen, Verbindung und Verlangen.

Sie bewegten sich wie eins, ihre Körper synchronisierten sich, die Lust überflutete sie.

Die Spannung löste sich, und sie fielen.

Fielen, landeten und atmeten.

Alles verblasste.

Der Raum.

Das Bett.

Die Geräusche.

Alles wurde zum Hintergrund, das Einzige, was zählte, waren sie drei.

Die Hitze.

Die Nähe.

Die Intensität.

Es war alles verschlingend, wie von einer Flut mitgerissen zu werden.

Ethan wusste nicht, wo sein Körper endete und ihrer begann.

Er konnte nicht sagen, wer wen berührte.

Alles, was er wusste, war, dass sie da waren.

Und dieser Moment gehörte ihnen.

Als sein Geist sich endlich klärte, war das Erste, was er sah, Everly.

Ihr Kopf ruhte auf seiner Schulter, ihr Gesicht war ihm zugewandt.

Er konnte das Heben und Senken ihrer Brust sehen, die Wärme ihrer Haut spüren.

Es gab keine Mauern, keine Vorwände, keine Masken.

Nur sie.

Die wahre sie.

Offen und verletzlich und völlig ungeschützt.

Sein Blick wanderte zur Seite und fand Evelyn, ihre Augen noch geschlossen, ihr Atem schwer, ihr silbernes Haar zerzaust, ihre Wangen gerötet.

Sie waren ein verworrenes Durcheinander aus Gliedmaßen, Haut und Schweiß.

Ethan hatte keine Ahnung, wie viel Zeit vergangen war.

Alles, was er wusste, war, dass die Welt noch nie so hell, so erfüllt, so schön ausgesehen hatte.

Evelyn regte sich, ihre Augen öffneten sich langsam.

Er konnte die Hitze spüren, die von ihrem Körper ausging, den Schweißfilm auf ihrer Haut sehen.

Die Luft war schwer vom Geruch nach Sex, und ihre Atemzüge waren flach und schwer, aber niemand machte Anstalten aufzustehen oder sich zurückzuziehen.

Sie lagen einfach da und badeten im Nachglühen.

Währenddessen schmiegte sich der andere Zwilling an ihn, ihr Körper strahlte noch immer Wärme aus, ihr Atem kitzelte seine Haut, während sie auf ihre Runde wartete.

"Ihr zwei werdet mich aussaugen." Ethan seufzte.

"Ich weiß. Sind wir nicht großartig?" Everlys Stimme war ein sanftes Schnurren, ihre Finger strichen leicht über seinen Bauch.

"Das weißt du," sagte Evelyn, ihre Stimme ebenso verspielt.

Sie lagen eine Weile so da und genossen den Moment, bis Evelyn schließlich die Stille brach.

"Wir sollten uns wahrscheinlich sauber machen."

Everly seufzte und vergrub ihr Gesicht in seiner Halsbeuge. "Können wir nicht einfach so bleiben?"

"So schön das auch klingt, wir sind klebrig und verschwitzt und brauchen wahrscheinlich eine Dusche," sagte Ethan.

"Gut, gut. Du hast Recht." Everlys Seufzer war lang und gedehnt, aber er konnte am Glitzern in ihren Augen erkennen, dass sie glücklich war.

Sie lösten sich aus dem Bett und machten sich auf den Weg ins Badezimmer. Die Fliesen waren kalt und das Licht gedämpft, aber nichts davon schien wichtig zu sein.

Das heiße Wasser floss über sie, ihre Hände fanden einander, ihre Lippen trafen sich und der Dampf hüllte sie ein.

Es gab keine Peinlichkeit. Keine Schüchternheit. Nur die einfache Freude, nah zu sein.

Und vielleicht war es das Nachglühen, oder die Erschöpfung, oder die Erleichterung, endlich die Spannung abgebaut zu haben, aber Ethan konnte sich nicht erinnern, wann er sich das letzte Mal so gut gefühlt hatte.

Aber während er in Gedanken versunken war, führte Everly, die vor ihm stand, langsam ihre Hand zu seinem immer noch steinharten Penis.

Evelyns Blick wanderte nach oben, ihre Augen trafen seine. "Sieht aus, als wärst du noch nicht fertig."

"Nein. Wohl nicht." Es war ihm ein wenig peinlich, wie schnell seine Erektion zurückkehrte.

"Gut," sagte sie. "Denn ich glaube, wir sind es auch nicht."

Das Wasser floss über ihre Körper, die Hitze linderte ihre Muskeln, der Dampf weichte die Kanten der Welt auf.

Ethan war sich jedes Zentimeters von ihr bewusst.

Ihrer Kurven.

Ihrer Narben.

Ihrer Stärke.

Er fuhr die Linie ihrer Hüfte nach, den Bogen ihres Rückens, die Weichheit ihrer Lippen.

Und sie hörten nicht auf.

Ihre Küsse wurden tiefer.

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